• Johannes Wohnseifer, Senegalstrasse, 2009, Courtesy Johann König, Berlin
    TOTEM AND TABOO. complexity and relationships between art and design

    TOTEM AND TABOO ist eine Ausstellung über Konventionen in Kunst und Design. Seit den 1960er Jahren benutzen KünstlerInnen Designobjekte immer wieder als Referenzen, aber auch das Design wendet sich seit einiger Zeit Konzepten und Formaten aus der Kunst zu.

    TOTEM AND TABOO. complexity and relationships between art and design

    Dauer: 01.10. bis 20.11, täglich 10-19h
    Presserundgang: Fr 30.09., 10h
    Eröffnung:
    Fr 30.09., 19h im Rahmen der VIENNA DESIGN WEEK
    Ort: freiraum quartier21 INTERNATIONAL
    Eintritt frei

    Ausstellungskatalog bei SCHLEBRÜGGE.EDITOR


    Ausstellungsfolder
    Bilder der Eröffnung (c) eSeL.at

    Rahmenprogramm
    Kinderworkshops

    TOTEM AND TABOO ist eine Ausstellung über Konventionen in Kunst und Design. KünstlerInnen benutzen seit den 1960er Jahren immer wieder in ihren Arbeiten Designobjekte als Referenzen, aber auch das Design wendet sich seit einiger Zeit Konzepten und Formaten aus der Kunst zu. One Offs und Limited Editions werden nur für Ausstellungen produziert und das Design wird vom Gebrauchsgegenstand zum Ereignis. Die Ausstellung konzentriert sich zeitlich auf zeitgenössische Kunst und zeitgenössisches Design. Sie erklärt nicht, sondern nimmt vielmehr eine Lücke im Diskurs über Design und Kunst wahr und stellt die Frage nach den Grenzen der Disziplinen.

    Die Ausstellung TOTEM AND TABOO versteht die Kunst hypothetisch als "Vaterfigur" oder Verwandte des Designs. Die Metapher der Verwandtschaft oder familiären Ähnlichkeit führt in der Arbeit der Autoren- und Kuratorengruppe zu dem Text "Totem und Tabu", den Sigmund Freud etwa 1910 verfasste. Eben zu dieser Zeit etablierte sich auch das moderne Design als Disziplin. Das Totem ist ein Objekt, das einen abwesenden Seelenverwandten repräsentiert, und das Tabu verweist auf die Angst vor Inzest, also zu großer Nähe zu einem Verwandten. Die KuratorInnen verwenden diesen Text als Modell zur Beschreibung des Verhältnisses von Design und Kunst zueinander.

    Beteiligte KünstlerInnen/DesignerInnen: 
    Øystein Aasan, Stephane Barbier Bouvet, Paolo Chiasera, Jan De Cock, Martino Gamper, Jeppe Hein, Kueng Caputo, Lisa Lapinski, Rodney LaTourelle & Louise Witthoeft, Kai Linke, Studio Makkink & Bey, Michaela Meise, Mirko Mielke, Manfred Pernice, Gianni Pettena, Bertjan Pot, Stefan Sagmeister, Andrea Sala, Joe Scanlan, Clemence Seilles, Judith Seng & Alex Valder, Jerszy Seymour, Florian Slotawa, Albert Weis, Johannes Wohnseifer, Heimo Zobernig u.a.

    KuratorInnen:
    Elena Agudio, Bessaam El-Asmar, Tido von Oppeln und Alexandra Waldburg-Wolfegg

    Koordination:
    Elisabeth Hajek

    www.totemandtaboo.net

    Eine Ausstellung der Reihe freiraum quartier21 INTERNATIONAL in Kooperation mit dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, der Mondriaan Foundation, dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) und dem Werkbundarchiv - Museum der Dinge (Berlin),  sowie Partnern aus dem In- und Ausland.

    Fr 30.09.2011 bis So 20.11.2011
    Q21
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